Kabarett und Kleinkunst in der „Silbermöwe“ – fast mit den Füßen am Strand!

Kabarett und Kleinkunst in der „Silbermöwe“ – fast mit den Füßen am Strand!

 

 

Eine der wohl außergewöhnlichsten Locations für Kulturfreunde und zugleich wohl die, mit der kleinsten Bühne  – „Kleinkunst halt“, sagt der Chef – ist das Strandkabarett „Silbermöwe“ direkt an der Süssauer Promenade.

Schon der kleine, zu Heringsdorf gehörende Badeort Süssau ist es wert, von Euch entdeckt zu werden, denn wir Entdecker lieben ja das Besondere. Die Küste rauf, kurz hinter Dahme und Grube werdet Ihr einen netten, ruhigen Küstenort erleben, der sich mit der besagten „Silbermöwe“ ein echtes kulturelles und gastronomisches Sahnehäubchen gönnt. Die Sahnehäubchen werden hier übrigens auch noch ein Nebenthema sein.

Die “Silbermöwe” gibt es seit den 1970er Jahren, wurde 2007 vom jetzigen Chef Günter Oster übernommen und im Jahr 2015 zum “Strandkabarett Silbermöwe – Café-Lounge & Strandkabarett” veredelt. Seitdem führt sie ein „Doppelleben“. Den Großteil des Tages ist sie ein typisches Ausflugslokal in direkter Lage zur Ostsee – also richtig direkt, denn viel näher dran geht nicht. An manchen Tagen verwandelt sie sich dann ab dem Nachmittag, je nach Programm, in das „Strandkabarett Silbermöwe“.

Tresen Strandkabarett „Silbermöwe"

Hättet Ihr so eine Kulturbühne an diesem Ort vermutet? Nein, sicher nicht. Und genau deshalb weisen wir Euch jetzt und hier ganz eindringlich darauf hin.

Innenraum Strandkabarett „Silbermöwe"

Die „Silbermöwe“ liegt am nördlichen Ausläufer der Süssauer Strandpromenade – wir sind beim ersten Besuch von der Seebrücke kommend über den Holzsteg durch die Dünen dorthin gelaufen. Die genaue Wegbeschreibung gibt es am Ende des Artikels. Bei der „Silbermöwe“ angekommen trefft Ihr zuerst auf die beiden Terrassen. Eine ist gemütlich umbaut, um windgeschützt im Freien das kulinarische Angebot genießen zu können. Auf der Terrasse davor sitzt Ihr quasi am Strand. Herrlich! Aber lasst uns zuerst das Innere in Augenschein nehmen.

In der Möwe geht es gemütlich-urig weiter. Es gibt einen Bartresen, Sitzgruppen mit wunderbarem Blick auf die Ostsee und wie es sich für eine Lounge gehört, coole Ledersessel, aus denen man dann garnicht mehr aufstehen möchte. Eine Ecke ist geschmückt mit vielen Plakaten der Künstler, die hier schon aufgetreten sind und direkt daneben ist die bei Fans und Künstlern legendäre Bühne.

Corona statt Kabarett – aber die sturmerprobte Möwe fliegt dennoch für Euch!

Das 2 x 2 Meter große Quadrat ist wahrscheinlich die kleinste oder zumindest eine der kleinsten Bühnen in Deutschland und aufgrund ihrer Lage wohl die, die der Ostsee am nächsten ist. Hier treten die handverlesenen Künstler in normalen Zeiten bei 15 Abendveranstaltungen in dieser wirklich besonderen Atmosphäre auf. Saison ist dann eigentlich von Ostern bis Oktober. Das Programm ist bunt gemischt und spricht die unterschiedlichsten Kultursuchenden an. Hier erlebt Ihr mal feingeistiges Salonkabarett, satirisch, witzig, aktuell, mal Comedy oder Theater, genauso wie Konzerte von Singer-Songwritern, die Euch mit modernem Folk, Chansons oder gar Walzer begeistern wollen. Covermusik gibt’s hier nicht, sondern nur Künstler, die ihre eigene Musik handgemacht präsentieren – eben wahre Kleinkunst. 

In diesem Jahr hat das Corona-Virus leider eine Verschiebung aller Termine auf das Jahr 2021 erzwungen.

In der Silbermöwe gibt es aber zum Glück nicht nur Kultur für Kopf und Herz sondern auch viel Leckeres für Leib und Magen. 

Ab dem 18.05. hat die Gastronomie in der Möwe wieder für Euch geöffnet! 

Jetzt kommen wir nämlich zu den eingangs schon erwähnten Sahnehäubchen. Ja, es gibt hier den weithin bekannten, hausgemachten, saftigen Apfelkuchen, wenn Ihr mögt, mit einem ordentlichen Klacks frischer Schlagsahne. So muss das, wie man hier im Norden sagt. Zu den weiteren ausgesuchten gastronomischen Spezialitäten, die selbstverständlich auch außerhalb der Vorstellungszeiten serviert werden, gehören leckere Flammkuchen aus dem Steinofen in drei Varianten, zehn (!) Sorten echt italienische Trinkschokolade, die jede für sich eine süße Versuchung sind sowie zehn verschiedene, feine Edelbrände für Kenner und Genießer. Mehr Infos zu den Gaumenfreuden findet Ihr auf der Homepage der „Silbermöwe“.

Ihr seht, es lohnt sich ohne Kleinkunst-Programm allemal, hier für ein paar Stunden die Natur an der schönsten Bucht unserer Welt zu genießen und dabei bei einem Bier oder einem Glas Wein vom Alltag auszuspannen (natürlich unter Beachtung der neuen Hygiene-Regeln). 

Schaut Euch auf der Fahrt hierher den wunderschönen Landstrich Wagrien (der alte slawische Name dieses nördlichsten Teils Ostholsteins) an, haltet am Süssauer Naturstrand mindestens die Füße ins Wasser, lauft an der Steilküste entlang und dann aber ab in die „Silbermöwe”.

Alle Infos zu den Corona bedingten Programm-Änderungen erhaltet Ihr auf der Homepage der „Silbermöwe“ oder bei Facebook. Die Links findet Ihr wie immer unten in der Info-Box.

Geöffnet ist täglich ab 12.00 Uhr, verdienter Ruhetag ist Mittwoch. In der Zeit von Ende Oktober bis Ende März ist Winterpause. 

Und so finden Entdecker die „Silbermöwe“: über die A1 kommend, Ausfahrt Lensahn nehmen, Richtung Grube. Von dort geht’s weiter Richtung Heiligenhafen, an der ersten großen Kreuzung rechts nach Süssau. Dort zweite Straße rechts, in die Campingstraße einbiegen. Dieser bis zum Ende folgen und dort auf dem linken, gebührenfreien Parkplatz parken. Die letzten Meter zum Strand schafft Ihr dann zu Fuß. Alternativ könnt Ihr den Parkplatz an der Seebrücke nutzen, dann ist der Fußweg (über den Holzsteg) ein wenig länger. 

Auf nach Wagrien in die „Silbermöwe“ am Süssauer Strand! 🙂

Kontakt zur Kult(ur)-Möwe

Gaststätte Silbermöwe
Strandpromenade 16
23777 Heringsdorf / OT Süssau

Tel.: 04365-979763
info@silbermoewe.com

Für die Veranstaltungstage bitte rechtzeitig reservieren.

Die Silbermöwe fliegt natürlich auch durch´s Internet:

Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf macht richtig Spaß!

Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf macht richtig Spaß!

Wenn ein Name richtig gewählt ist, dann ist das „Erlebnis-Dorf“. Die Rede ist natürlich von Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf, gleich neben Travemünde oder Timmendorfer Strand / Niendorf gelegen. Je nachdem, aus welcher Richtung Ihr kommt. Aber ganz egal, woher Ihr kommt, Ihr müsst da mal hin.

Karls Erlebnis-Dorf

Denn das Erlebnis-Dorf ist ein wirklich lohnendes Touristen-Ziel in unserer schönen Ecke. Und weil die Einheimischen das auch wissen, kommen sie genau so gerne hierher.

Auch wenn die Erdbeere immer noch das süße Herz des ehemaligen „Erdbeerhofs“ ist, wird Euch als Besucher inzwischen so viel mehr geboten, dass man es hier kaum alles beschreiben kann. Aber Ihr sollt ja auch hinfahren und alles selbst entdecken.

Und was erwartet Euch nun, wenn Ihr vom großen Parkplatz kommend das Gelände (kostenfrei) betretet? Alles, was das Land- und Küstenleben so ausmacht, liebevoll und bis ins Detail perfekt dargeboten in einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

Das fängt an mit dem großen Bauernmarkt, in dem Ihr die tollsten Erdbeer-Leckereien und viele andere Genüsse findet. Daneben gibt es schöne Landhaus-Deko, Selbstgemachtes, Maritimes, Spielzeug und viel Regionales. Alles Sachen, die Ihr unbedingt braucht. 🙂

Ihr könnt live bei der Herstellung der leckeren Karls-Bonbons zusehen und von den gut gelaunten Bonbonmachern dabei interessante Infos über die Bonbonherstellung erfahren. Oder Ihr werdet kreativ in der Kreativwerkstatt und bemalt Eure Keramik selbst.

Wenn ihr nach mehr Action sucht, dann müßt ihr vorbei an der Marmeladen-Küche, durch das große Restaurant (lecker Essen!), zum Außenbereich des Erlebnis-Dorfes.

Dort erwarten Euch jede Menge Aktivitäten für Kinder und Eltern. Besonders beliebt sind die Traktorbahn und die Kartoffelsack-Rutsche. Oder wie wäre es mit Ponyreiten und am Feuer selbst Stockbrot backen? Egal, es ist für jeden etwas dabei. Genug, um sich Stunden dort aufzuhalten.

Mit dem März beginnt natürlich auch in Karls Erlebnis-Dorf der Frühling! Unzählige farbenfrohe Frühblüher und frühlingsfrische Dekorationen im ganzen Dorf feiern diese wunderschöne Jahreszeit und auch im Bauernmarkt erwartet Euch der Lenz in seiner ganzen Pracht! Herrlich!

Was Euch Karls Erlebnis-Dorf noch alles bietet – nein, das war tatsächlich noch nicht alles – entdeckt Ihr als Lübecker-Bucht-Entdecker am allerbesten selbst vor Ort.

Geöffnet ist täglich von 8.00 – 19.00 Uhr, auch sonntags. Im Juli und August sogar bis 20.00 Uhr. Die meisten Attraktionen sind kostenlos, für einige wenige müsst Ihr einen kleinen Obolus bezahlen.

Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf erreicht Ihr mit dem Auto am besten über die A1, Abfahrt Ratekau. Ab Travemünde könnt ihr auch mit dem Bus Line 35 dorthin fahren (alle zwei Stunden).

Wer schon einmal von zu Hause aus auf Entdeckungstour gehen möchte, der findet alle Infos auf der Homepage von Karls unter www.karls.de.

 

Wir sehen uns. Bei Karls. 🙂

Hier könnt Ihr was erleben!

Karls Erlebnis-Dorf Warnsdorf
Fuchsbergstr. 4
23626 Warnsdorf

Tel.: 03820-405-0

Ostseebad Dahme – im Urlaub zu Hause sein

Ostseebad Dahme – im Urlaub zu Hause sein

Im Ostseebad Dahme sucht Ihr eine Skyline mit großen Hochhaus-Resorts vergeblich und genau das gefällt uns dort so gut. Dahme gehört zu den beschaulicheren Urlaubsorten an der Lübecker Bucht, obwohl es seinen Gästen so viel zu bieten hat und das schon seit mehr als 100 Jahren.

Ostseebad Dahme

Hier gibt es einen tollen Strand, rundum vielseitige Natur, eine schöne Promenade zum Bummeln, abwechslungsreiche Gastronomie und jede Menge Möglichkeiten, seinen Urlaub ganz nach dem persönlichen Geschmack zu gestalten.

Der feinsandige große Strand bietet 6,5 km unbeschwerten und vielseitigen Badespaß. Ob Ihr es euch in eurer Strandmuschel oder im Strandkorb gemütlich machen wollt, klamottenlos am FKK-Strand, ob am Hunde-, Surf- oder Naturstrand: in Dahme ist Platz für all das. 

Ostseebad Dahme

Die vielen Kinderspielplätze und der Kinderhafen mit seinen Aktionen bieten Familien mit Kindern Spaß und Unterhaltung. Auch Hundefreunde finden hier mit ihren Lieblingen den richtigen Platz für ihren Badespaß. 

Wer auch gerne mal die Umgebung erkundet, der wird auch dabei nicht zu kurz kommen, denn Dahme ist von einer herrlichen Landschaft umgeben – wir finden, es wird schon richtig skandinavisch hier „oben“. Schwingt Euch aufs Rad oder macht eine Wanderung entlang der malerischen Steilküste und der herrlicher Dünenlandschaft oder genießt den Mix aus Wald- und Meerluft im angrenzenden Waldgebiet. Seht Euch auf jeden Fall mal den Leuchtturm Dahmeshöved am Dahmer Kliff an, den Ihr täglich besichtigt könnt.

Was noch fehlt in unserem Kurzüberblick ist das StrandSpa mit warmem Meerwasserschwimmbad und wohltuender Salzgrotte – hier könnt Ihr perfekt ausspannen. Oder seid Ihr mehr der Wassersportler? Dann sehen wir Euch am Surfcenter beim Campingplatz Dahme.

Soviel zu unserem Dahme-Appetizer. Wenn Ihr mehr Infos braucht, findet Ihr die auf der gut gemachten Homepage des Ostseebades (www.dahme.com/herzlich-willkommen/).

Unser Fazit: wir mögen Dahme echt gerne. Der Slogan „Willkommen im Urlaubszuhause!“ passt und wir können es Euch nur empfehlen. Also los, kommt zum Entdecken!

Der Schlüssel zum Urlaubszuhause

Ostseebad Dahme

Kurbetrieb Dahme
Seestraße 50
23747 Dahme

Tel.: +49 (0) 43 64 – 49 20 0

E-Mail: info@dahme.de

Die alte Holländer-Windmühle in Stove

Die alte Holländer-Windmühle in Stove

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Auf einer unserer Touren mit unserem Entdecker-Bulli entlang der schönen Mecklenburger Küste sahen wir in Stove auf einer kleinen Anhöhe eine beeindruckende alte Windmühle. Davon sieht man ja heute leider immer weniger. Umso schöner, dass man diese voll funktionsfähige Holländer-Windmühle besichtigen kann.

Holländer-Windmühle

Wir hielten auf dem Parkplatz auf der anderen Straßenseite und folgten dem kurzen Weg zur Mühle, die aus der Nähe, in voller Größe, noch beeindruckender ist. Immerhin ist das Bauwerk bis zur Spitze der Haube 15 Meter hoch.

Holländer-Windmühle

Zum Glück ist die Mühle nicht nur äußerlich in gutem Zustand, sondern auch innen so gut erhalten, dass sie bis heute in Betrieb genommen werden kann. Bei gutem Wind könnt Ihr das sogar beim Schaumahlen miterleben. Besonders erfreulich für neugierige Entdecker ist, dass man die Mühle, wie schon erwähnt, besichtigen kann und bis nach oben hochsteigen darf, wenn man denn fit ist und mit engen, steilen Stufen klarkommt. Der Eintritt kostet für Erwachsene 2,50 €, für Kinder 1,50 €. Einmal bezahlt, betritt man die Vergangenheit – die Mühle wurde immerhin schon im Jahr 1889 erbaut und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zwischen gewaltigen Holzbalken finden sich auf allen Stockwerken viele große Zahnräder, Mechaniken, Maschinen und Gegenstände aus alter Zeit. Eine tolle Atmosphäre!

Holländer-Windmühle

Einmal oben angekommen, kann man aus einem kleinen Fenster über das schöne Land bis zur Ostsee gucken.

Viel weiter ins Detail wollen wir hier garnicht gehen, denn dieses traditionsreiche, tolle Bauwerk müsst Ihr einfach selbst erleben. Fahrt da also unbedingt mal hin, die alte Windmühle ist wirklich sehenswert.

Nur ein paar Meter weiter befindet sich das kleine Dorfmuseum Stoves, das mit den ausgestellten Geräten und Utensilien den Einblick in die bäuerliche Vergangenheit noch verstärkt. Dort könnt Ihr miterleben, wie gebuttert, gesponnen und gefilzt wird – natürlich auch zum Mitmachen. Und nicht zu vergessen: hier wird aus dem Mehl, das noch wirklich in der Mühle gemahlen wird, leckeres Brot aus dem Lehmbackofen hergestellt! 

Weitere Infos und mehr zu den Öffnungszeiten erfahrt Ihr unter dem Link im Info-Kasten.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst...

Holländer-Windmühle Stove

Windmühlen- und Museumsverein Stove e.V.
Mühlenstr. 8
23974 Boiensdorf, Ortsteil Stove

Tel. 0162-6888000
info@muehlenverein-stove.de
www.muehlenverein-stove.de

Das Kunst-Schmiede-Festival in Schönwalde am Bungsberg

Das Kunst-Schmiede-Festival in Schönwalde am Bungsberg

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In Schönwalde am Bungsberg findet im Herbst rund um das Dorf- und Schulmuseum ein wirklich besonderer Event statt: das Kunst-Schmiede-Festival. 

Nach dem großen Erfolg in 2018 in diesem Jahr also nun zum zweiten Mal und zwar am 19. und 20. Oktober.

Zu diesem außergewöhnlichen Treffen der Metallgestalter kommen Schmiede aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Teilnehmer der Schmiedeweltmeisterschaften des größten deutschen Schmiedetreffens „Gotha glüht“. Und auch in Schönwalde wird „Ernst gemacht“ und die Metallgestalter treten zu einem Wettbewerb unter dem Motto „Bewegend“ an.

Kunst-Schmiede-Festival

Der Samstag beginnt ab 11.00 Uhr mit der Vorstellung der Teilnehmer. Danach schwingen dann die Schmiede Ihre Hämmer um in den folgenden drei Stunden unter den Augen der staunenden Zuschauer ihre Kunstwerke entstehen zu lassen. Nach der Prämierung und Preisverleihung am Abend könnt Ihr übrigens die Wettbewerbsstücke des vergangenen Jahres ersteigern, wie zum Beispiel die Sieger-Arbeit Thors Hammer, der hier im Feuer liegt.

Das stimmungsvolle Highlight ist ganz eindeutig das Nacht-Schmieden. Hier werdet Ihr eine ganz besondere Atmosphäre erleben. 

Kunst-Schmiede-Festival

Während auf dem Außengelände, ganz anders als viele Politiker, die Schmiede manch heißes Eisen anpacken, präsentieren sich im Dorf- und Schulmuseum alte Handwerksberufe wie Sattler, Schuster oder Tischler und der Holzbildhauer Ole Janzen wird seine künstlerische Arbeit vorstellen. Etwas lernen könnt Ihr auch noch, denn im Museum wird begleitend zum Festival die Geschichte des Schmiedehandwerks an Hand von Schautafeln dargestellt.

Wenn Ihr Euch an den Aktionen der Schmiede nicht sattgesehen habt, könnt Ihr Euch z.B. im Museums-Café mit den leckersten hausgemachten Torten versorgen. Auf Leckeres vom Grill und passende Durstlöscher muss hier auch keiner verzichten. Oder Ihr probiert mal die Schnäpse und Liköre aus der eigenen Herstellung von Karlheinz Düll.

Live-Musik gehört natürlich auch zu diesem feurigen Event: Busso ́s Mixtett und Tina Benz (die singende Müllerin vom Schierensee) und „Dörpfiedel“ werden für die passende Stimmung sorgen. 

Und als ob es noch nicht genug Feuer gegeben hat, wird zum Abschluss noch ein tolles Feuerwerk an den nächtlichen Himmel gezaubert.

Am Sonntag werden die Essen dann noch einmal für ein paar Stunden angeheizt und jeder von Euch, der selbst einmal das heiße Eisen schmieden will, hat  jetzt die Gelegenheit dazu.

Das 2. Kunst-Schmiede-Festival wird veranstaltet vom Förderverein Dorfmuseum Schönwalde a.B. e.V., mit Unterstützung der Prokon eG.

Weitere Infos und das volle Programm des Festivals findet Ihr unter dem Link im Info-Kasten.

Kontakt zum Kunst-Schmiede-Festival

Das 2. Kunst-Schmiede-Festival in Schönwalde am Bungsberg

Dorf- und Schulmuseum in Schönwalde a.B. 
Alte Schule
Am Ruhsal
23744 Schönwalde a.B. 

Tel.: 04528-910775 

 

“Fischbar” in Sehlendorf – Wo Fisch nicht nur nach Fisch schmeckt!

“Fischbar” in Sehlendorf – Wo Fisch nicht nur nach Fisch schmeckt!

 

„Denn Fisch soll nicht einfach nur nach Fisch schmecken. Und das dazugehörige Beiwerk nicht einfach nach Beiwerk!“ Dieses Zitat findet sich auf der Homepage der „Fischbar“ in Sehlendorf und es stammt vom Kapitän und Smutje Daniel Gieseler-Heinrich.

Tja, so ist es denn auch – Fisch schmeckt hier mal so richtig lecker!

An einem wettertechnisch mittelschönem Tag im August 2019 sind wir wieder mal mit unserem piratenrabenschwarzen Entdecker-Bulli auf Tour gegangen. Eigentlich als Privatmenschen, und so butscherten wir Richtung Eckernförde um uns mal wieder abseits unserer Bucht umzusehen. Weil wir als Profi-Entdecker unterwegs über die Dörfer aber überall so lange geguckt haben, war schnell klar: nach Eckernförde kommen wir heute nicht mehr. Also steuerten wir die Howachter Bucht an, um noch ein bisschen am Strand zu sitzen und spazieren zu gehen. Das taten wir in Lippe beim Naturschutzgebiet. Dazu woanders mehr.

Fischbar

Danach nagte der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach einem einfachen Snack. 

Doch wir fanden was viel Besseres. 

Erste Entdeckung: Sehlendorfer Strand, ein ruhiger, kleiner Flecken mit vielen Parkplätzen, Womo-Parkplatz, Campingplatz, und einer Mini-Promenade. Noch ein kurzer Blick vor die Dünen – ein wirklich toller feinsandiger Strand mit Strandkörben. Sogar mit Hundestrand, wie üblich aber etwas abseits gelegen.

Fischbar

Fischbar

Zurück zur Promenade, denn wir wollten ja essen. Ein großes, kultiges Schild auf dem Dach lockte uns zur „Fischbar“. Vorne an, stylische Terrasse mit Paletten-Möbeln und selbst gezimmerten Strandkörben. Das versprach gut zu werden, also rein da. Drinnen weiß-holziges Hallen-Ambiente, Jute-Kissen, modern-rustikal, mit abgestimmter Deko. Als Blickfang mittendrin der große Holztresen mit dem markanten „Fischbar“-Logo. Hier hat jemand ein klares Konzept. Das sieht gut aus.

Fischbar

Fischbar

Auf einer Tafel über dem Tresen steht die Auswahl der Gerichte. Überschaubar, aber dafür vom Lachs(!)-Burger über Pokebowls (???) bis zur Fischsuppe. Ein großer, netter, bärtiger Typ nimmt freundlich unsere Bestellung auf – der Chef persönlich, Daniel Gieseler-Heinrich, merken wir. Wir entscheiden uns für Fisch & Chips, nicht ganz günstig, aber wir ahnen schon, dass das seinen Grund hat. Wir bekommen einen leuchtenden Chip mit, der rot anzeigt, wie lange das Essen noch braucht. Digitale Kombüse. Lustig. 

Fischbar

Fischbar

Der Chef meint, wir können uns die Wartezeit mit dem Fischbar-Buch vertreiben. Geschichten um den Laden und leckere Rezepte. Gut gemacht. Der Timer zeigt noch noch 9 Sekunden, da kommt der Fish mit den Chips auch schon. Große, frittierte, echte Kartoffelstreifen mit saftigem, frittierten Fisch-Stücken. Definitiv nicht aus der Tiefkühltruhe. Dazu hausgemachte “Mayonaise”, die nicht aus einer sudeligen Tresenflasche kommt, garniert mit Frühlingszwiebeln. Das hat ein Koch gemacht!

Fischbar

Um das mal abzukürzen. Das war sooo lecker. Und reichlich und so positiv anders als in diesem kleinen Ort erwartet. Deshalb auch etwas teurer und das ganz klar zu recht. 

Zum Essen gibt´s Schnacks mit dem Chef und Wohlfühlen in der tollen Atmosphäre, keine 100 Meter vom Wasser entfernt. Wir mussten leider los, sonst hätten wir bestimmt noch ein „Packeis“ auf der Terrasse gegessen und der Sonne beim Untergehen zugesehen.

Fischbar

Das müssen wir unbedingt noch mal haben und deshalb steht ein weiterer Abstecher an die „andere“ Ostseeküste fest auf unserem Programm. Wenn Ihr Fisch so gerne mögt, wie wir, dann solltet Ihr diesen Programmpunkt unbedingt übernehmen. Klare Entdecker-Empfehlung!

Geöffnet ist täglich von 11.00 – 20.00 Uhr. Ihr findet die Fischbar in der Strandstrasse 28, in 24327 Blekendorf. Hinter den Häusern ist ein großer Parkplatz, ein weiterer ist in der Nähe.

Die nötigsten Infos findet Ihr auf der Homepage.

Anlegen bei der Fischbar

Fischbar Sehlendorf
Strandstrasse 28
24327 Blekendorf 

Tel.: 0151-507 449 76